Im Gespräch mit Bildungslandesrätin Mag. Christine Haberlander

Im Gespräch mit Bildungslandesrätin Mag. Christine Haberlander

Unser Landesvorstand besuchte vor kurzem die Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Christine Haberlander, um ihr Inhalte aus unserem Forderungsprogramm vorzustellen. Dabei wurde diskutiert, wie die Schule in Oberösterreich in den kommenden Jahren ausschauen soll. Ein spezieller Fokus lag dabei auf den Themen Bildung, Schule und Matura – die drei Schwerpunkte des UHS-Forderungskatalogs 2021/22. 

Die vergangenen zwei Schuljahre haben unser Schulsystem stark verändert und geprägt. Von Distance-Learning über eine angepasste Matura bis hin zur Förderung der Eigenständigkeit von Schüler:innen, hat es zählbare merkbare Neuerungen gegeben. Viele dieser Änderungen sind durchaus positiv und sollten behalten werden. Die Situation hat jedoch auch einige Bereiche aufgezeigt, in denen noch Potenzial nach oben besteht. Genau diese Bereiche wurden mit der Landesrätin für Bildung Mag. Christine Haberlander besprochen und gemeinsam wurden Lösungsansätze diskutiert. 

„Wir freuen uns mit unserer Bildungslandesrätin Christine Haberlander eine Ansprechpartnerin zu haben, die sich unsere Themen und Anliegen zu Herzen nimmt. Wir stehen in ständigem Austausch mit den Entscheidungsträger:innen in unserem Land, um gemeinsam unser Schulsystem erfolgreich in die Zukunft zu führen. Mit unserem Forderungsprogramm haben wir einen konkreten Plan ausgearbeitet, wie man eben dies garantieren kann.“, so unser Landesobmann Julian Angerer.

Wir fordern neben der 20%igen Erhöhung der Schulpsycholog:innen, die bereits im Gang ist, eine weitere Aufstockung dieser, um allen Schüler:innen einen niederschwelligen Zugang zu ausreichender psychologischer Betreuung zu ermöglichen. Auch die Fortbildung von Lehrkräften im Bereich der Digitalisierung und der Pädagogik wird in unserem Forderungsprogramm behandelt. Die besprochenen Themen reichen vom Ausbau der Schulpsychologie über Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich der Digitalisierung und der Pädagogik bis hin zum Ausbau der Demokratiebildung an den oberösterreichischen Schulen.

„Ich begrüße den Einsatz der Union Höherer Schüler. Die UHS zeigt, wie wichtig eine gut funktionierende Schülervertretung ist und was gemeinsam erreicht werden kann. Mit dem umfassenden Forderungspaket an Bildungsminister Heinz Faßmann werden wichtige Bereiche thematisiert, etwa die psychische Gesundheit, Lernstudios, Talenteförderung und Demokratiebildung. Damit werden zahlreiche Schülerinnen und Schüler in Oberösterreich unterstützt“, betont Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.